Schlechte Nachrichten vom Bauaufsichtsamt

Nachdem wir am 16.03.2016 unseren Bauantrag eingereicht haben, haben wir heute Post vom Bauaufsichtsamt des Rhein-Sieg-Kreis erhalten. Leider war es nicht die gewünschte Baugenehmigung sondern die Mitteilung, dass unser Bauantrag ruht !?! Hierzu wurde folgende Begründung genannt:

Leider kann ich Ihren Antrag derzeit noch nicht abschließend bearbeiten, da grundlegende Voraussetzungen wie z.B. die Erschließung, Schallschutzmaßnahmen noch nicht sichergestellt sind.

Und wieder einmal liegt es an der Firma von der wir unser Grundstück gekauft haben. Diese teilte uns am 12.05.2016 per Email mit, dass die  noch notwendigen baulichen Schallschutzmaßnahmen  kurzfristig ausgeführt und anschließend die Erfüllung der Schallschutzauflagen belegt werden. Scheinbar ist kurzfristig ein sehr dehnbarer Zeitraum wenn man den Bau des Berliner Flughafens als Richtmaß nimmt.

Über den möglichen Termin zum Abschluss der Erschließungsarbeiten werden wir natürlich auch nicht per Email oder Brief informiert. Diese Informationen dürfen wir uns durch Recherchen im Internet auf den Webseiten der lokalen Presse selbst besorgen. Im Generalanzeiger Bonn wurde am 02.06.2016 der Artikel „Bald kann gebaut werden“ mit folgendem Inhalt veröffentlicht:

 „Voraussichtlich im Laufe des Monats Juni wird der erste Teil im linken Bereich zur bestehenden Wohnbebauung hin fertiggestellt, der rechte Teil dann voraussichtlich bis Ende Juli“, erklärte Hartmut Lackner, Geschäftsführer des Projektentwicklers und Erschließungsträgers G + S Wohnbau GmbH aus Euskirchen auf Anfrage.

Da nun aber der Bauantrag ruht und damit keine Genehmigung erteilt werden kann sind wir nicht sehr optimistisch schon im laufe diesen Monats mit dem Bau beginnen zu können.


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2 Kommentare zu “Schlechte Nachrichten vom Bauaufsichtsamt

  1. Hmmm. Verstehe ich nicht. Wieso müssen die Schallschutzmaßnahemen BEVOR die Baugenehmigung erteilt wird ausgeführt werden? Nach der gleichen Logik dürfte in Morenhoven keiner bauen, bevor die Schallschutzwand steht. Nun wohnen hier sogar schon Leute in Morenhoven und werden gesundheitschädlichen Lärmemissionen ausgesetzt, aber es passiert auch nichts.

    1. Das verstehe ich auch noch nicht so ganz. Ich werde morgen einmal mit der Gemeinde Swisttal sprechen, da es einige offene Fragen die unbedingt geklärt werden müssen. Ich werde am Wochenende sicherlich einiges zu berichten haben.

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