Tag 32 – Dachkasten streichen

Um unseren Dachkasten vor Umwelteinflüssen und Verwitterung zu schützen, haben wir heute damit begonnen das Holz zu streichen. Nach langem Hin und Her haben wir uns (oder besser meine Frau) für die Farbe weiß entschieden.

Worauf kommt es an?

Unser Dachkasten wurde mit Nut- und Feder Brettern aus Kiefernholz hergestellt.  Grundsätzlich sind hier alle Farben und Lacke verwendbar die für das Holz im Außenbereich zugelassen sind. Da das Holz alle paar Jahre gestrichen werden sollte und unser Dachkasten viele Jahrzehnte halten soll, haben wir uns im Fachmarkt über die verschiedenen Möglichkeiten beraten lassen.

Womit wir unseren Dachkasten streichen

Da das verwendete Holz unbehandelt ist und es sich um den Erstanstrich handelt, haben wir uns für ein 3 Komponentensystem entschieden. Hierbei haben wir uns für Produkte vom Hersteller GORI entschieden. Die Produkte werden normalerweise über den Malereinkauf bzw. über den Farbengroßhandel vertrieben. Dank Amazon sind sie jedoch auch ohne Gewerbeschein zu beziehen.

Schritt 1. – Imprägnierung

Gori 17 Imprägniergrund ist ein 2-fach Schutz gegen Bläue und holzzerstörende Pilze. Laut Hersteller verbessert er die Haftung für nachfolgende Anstriche, ist schnell trocknend und nach ca. 4 Stunden überstreichbar. Mit Hilfe einer Pumpflasche haben wir die Imprägnierung einfach und schnell über Kopf auf die Bretter aufgetragen und dann mit einem Pinsel verteilt.

Schritt 2. – Sperrgrund

Im nächsten Schritt haben wir Gori Woodprimer aufgetragen. Dieser verhindert das holzverfärbende Holzinhaltsstoffe, bzw. Rückstände von getrocknete Wasserflecken durch die Farbe dringen. Auch der Sperrgrund ist schnell trocknend und kann nach ca. 6 Stunden überstrichen werden. Mit einer kleinen Rolle und einem Pinsel für die Vertiefungen der Feder haben wir den Sperrgrund in 2 Schichten aufgetragen.

Schritt 3. Holzfarbe

Im letzten Schritt haben wir die Farbe aufgetragen. Hierzu haben wir die Gori Holz- und Fassadenfarbe in 2 Schichten aufgetragen. Die Farbe ist strukturbetonend und bildet einen diffusionsoffenen Wetterschutz, was für eine optimale Feuchtigkeitsregulierung der Fassadenhölzer wichtig ist. Auch hier haben wir mit Rolle und Pinsel gearbeitet.

 

Das Ergebnis

Insgesamt haben wir, bedingt durch die Trockungszeiten, 3 Tage benötigt um unser Dachkasten in einem Polarweiss erstrahlen zu lassen. Wir denke die Bilder sprechen für sich 😉


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